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In der Küche kann es beim Erhitzen von Speisefetten
oder -ölen unter Umständen zur Entzündung dieser
Fette kommen. Besonders problematisch sind diese Brände
deshalb, weil Löschversuche mit Wasser zur einer Fettexplosion
führen.
Erklärung
Da brennendes Fett oder Öl bereits bei seiner Entzündung
mehrere hundert °C heiß ist, verdampft zugegebenes
Wasser schlagartig. Aus einem Liter Wasser entstehen 1700 Liter
Wasserdampf. Weil das Wasser jedoch einige Sekundenbruchteile
benötigt, um im heißen Fett zu verdampfen, sinkt
es vorher noch in dieses ein. Durch die explosionsartige Verdampfung
wird das brennende Fett mit dem Wasserdampf aus dem Behälter
gerissen, was meist verheerende Auswirkungen für den Löschenden
und die Umgebung hat.
Richtig Löschen!
Als simpelste Lösung - bei Friteusen natürlich nicht
möglich - bietet sich ein trockener(!) Topfdeckel an. Nach
Abstellen der Energiezufuhr zur Kochstelle lässt sich ein
Fettbrand damit effektiv ersticken. Vorsicht vor Kondenswasser
an benutzten Kochdeckeln, das abtropfende Wasser kann bereits
zu einer Fettexplosion mit schweren Verletzungen und Schäden
führen! Quelle:
WIKIPEDIA
Vorführung auf dem Langerwischer
Sommerfest
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Auf einem Herd wurde Speiseöl erhitzt... |
...und dann entzündet. |
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Zunächst wurde demonstriert, wie der Brand richtig gelöscht
werden kann, z.B. in dem man den Topf mit einem Deckel verschließt
und so die Flammen erstickt. |
Nach erneutem Entzünden des Öls
wurde nur eine sehr kleine Menge Wasser in das brennende Öl
gegossen. Das genügte bereits, um eine Fettexplosion
auszulösen. |
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